Kategorie: Das Auge

Lesen ohne Augenlicht

Die Augen geschlossen, ein Stück Pappe ertastend – ein Blinder bei der Lektüre des Gedichts von Ernst Jandl. Der Franzose Louis Braille hat 1825 die nach ihm benannte Schrift entwickelt, die Grundlage aller Blindenschriften wurde. Damals enthielt sie 50 Zeichen, heutzutage 63. Deren Grundmuster bilden sechs Punkte, die wie die sechs Augen auf einem Würfel

Das Sehorgan – Das Auge

Das Sehorgan – Das Auge Unser Sehorgan ist das Auge. Es verarbeitet die aufgenommenen optischen Reize. Dieses drückt sich aus in dem visuellen Erfassen von Formen und Bewegungen, aber auch von Farben, Helligkeit und Dunkelheit. Das Sehorgan setzt sich zusammen aus den beiden Augäpfeln (Bulbi oculi) mit den Sehnerven (Nervi optici) und den zugehörigen Gehirnnervenbahnen.

Tränenapparat

Oben seitlich in der Augenhöhle sitzen eine größere und eine kleinere Tränendrüse (Glandula lacrimalis). Sie sondern die Tränenflüssigkeit ab, etwa einen halben Liter je Tag. Durch den Lidschlag wird sie über die Augenvorderseite verteilt und fließt dann zum inneren Augenwinkel. Durch zwei Öffnungen im oberen und unteren Lidrand gelangt sie über die Tränenröhrchen (Canaliculi lacrimales)

Augenlid

Augenlid Jedes Auge hat ein Oberlid (Palpebra superior) und ein Unterlid (Palpebra inferior), die außen von zarter Haut, innen von Schleimhaut (Bindehaut) überzogen sind. Sie begrenzen die Lidspalte (Rima palpebrarum), an dessen Ende am medialen Augenwinkel das Tränenwärzchen (Caruncula lacrimalis) liegt. Diese winzige Erhebung ist mit Talgdrüsen und Härchen versehen. Faserplatten (Tarsus superior et inferior

Augenmuskeln

Augenmuskeln Wir unterscheiden innere und äußere Augenmuskeln. Sie ermöglichen die Bewegung des Augapfels. Die inneren Augenmuskeln dienen der Verstellbarkeit der Pupillenöffnung und der Linsenkrümmung. Ihre Funktion wird vom Sympathikus bzw. Parasympathikus gesteuert. Durch das Drehen des Kopfes oder des Körpers holen wir uns den zu betrachtenden Gegenstand ins Blickfeld. Es muss aber auch garantiert werden,

Augenhöhle (Orbita)

Seine Wände setzen sich zusammen aus einem Dach, gebildet aus dem Stirnbein (Os frontale) und kleinem Keilbeinflügel (Ala minor), einem Boden, gebildet aus Oberkiefer (Maxilla), Jochbein (Os zygomaticum) und Gaumenbein (Os palatinum), einer seitlichen (lateralen) Wand, gebildet aus Jochbein und großem Keilbeinflügel (Ala major) und einer zur Mitte gelegenen Wand, gebildet aus Oberkiefer, Siebbein (Os