Kategorie: Wirbelsäule

2e Halswirbel – Axis Wirbel

2e Halswirbel Der 2e Halswirbel, auch „Dreher“ genannt, unterscheidet sich vom 3.-6. Halswirbel durch den Zapfen (Zahn), der aus seinem Wirbelkörper ragt (Dens axis). Dieser „Zahn“ endet mit einer abgerundeten Spitze (Apex dentis). An seiner Vorder- und auch an seiner Rückfläche befinden sich statt der Gelenkfortsätze (Processus articulares superiores et inferiores) Gelenkflächen (Facies articularis anterior

Halswirbel – Atlas Wirbel

Halswirbel – Atlas Wirbel Grundsätzlich unterscheidet sich der 1. Halswirbel von den übrigen durch den fehlenden Körper (Corpus vertebrae) und den fehlenden Dornfortsatz (Processus spinosus). Dafür hat er einen vorderen (Arcus anterior) und einen hinteren Bogen (Arcus posterior). Diese vereinigen sich zu einer seitlichen Verdickung (Massa lateralis), die die Gelenkfläche für den Gelenkfortsatz des Hinterhaupts

Halswirbel (Vertebrae cervicales)

Die Beweglichkeit der Halswirbelsäule ist am größten. Der erste Halswirbel (Atlas) und der zweite Halswirbel (Axis) weichen stark von der Grundform der Halswirbel ab: Dem Atlas fehlen Wirbelkörper und Dornfortsatz. Statt dessen hat er zwei Bögen mit Gelenkflächen für den Axis und das Hinterhauptbein (Os occipitale). Der zweite Halswirbel besitzt einen zahnartigen Fortsatz (Dens axis),

Bänder der Wirbelsäule

Bänder der Wirbelsäule Die Wirbelsäule setzt sich aus verschiedenen Segmenten zusammen. Dazu gehören die einzelnen Wirbel, die kleinen Wirbelbogengelenke, die Zwischenwirbelscheiben, die Muskulatur und verschiedene stabilisierende Bänder. Das vordere Längsband (Ligamentum longitudinale anterius) zieht an den Vorderflächen der Wirbelkörper breitflächig von der Eingeweideseite des Kreuzbeins (Os sacrum) bis zum Ende des Atlas (Tuberculum anterius atlantis),

Zwischenwirbelscheiben

Zwischenwirbelscheiben (Discus intervertebrales) Zwischen den Wirbelkörpern der Wirbelsäule liegen die Zwischenwirbelscheiben, auch Bandscheiben genannt. Sie wirken als Puffer wie der Stoßdämpfer eines Autos und fangen Stauchungen und Erschütterungen der Wirbelsäule (Columna vertebralis) ab. Steht man, also belastet man die Wirbelsäule, werden die Zwischenwirbelscheiben zusammengedrückt, bei anschließender Ruhelage nehmen sie wieder ihre ursprüngliche Form an. Im

Kreuzbein und Steißbein

Kreuzbein (Os sacrum) / Steißbein (Os coccygis) Das Kreuzbein ist entstanden durch die Verschmelzung der 5 Kreuzwirbel und den dazwischen liegenden Zwischenwirbelscheiben (Discus intervertebrales), die beim Kind als Knorpelfugen vorhanden sind. Beim Erwachsenen erkennt man sie nur noch als Querlinien auf der Vorderseite des Kreuzbeins. Das Kreuzbein hat eine nach vorn konkave Fläche. Die dem