Tag: Kreislauf

Herz- und Kreislaufsystem

Das Herz– und Kreislaufsystem setzt sich zusammen aus dem Herz und einem Körper- und Lungen-Kreislauf, der aus einem Netzwerk von Arterien und Venen besteht. Diese sind erforderlich, um die lebensnotwendige Blutzirkulation aufrecht zu erhalten. Dabei dienen Arterien und Kapillaren für die Verteilung, Venen und Lymphgefäße für die Rückleitung der Stoffe mit dem Herz als Motor und dem Blut als Mittel zum Transport.

Über das Herz-Kreislaufsystem hat der Körper die Möglichkeit, vielfältige Aufgaben zu bewältigen. Dieses sind in erster Linie der Transport der Atemgase, also Sauerstoff und Kohlendioxid, zwischen der Lunge und den Geweben sowie der Transport der über den Verdauungsapparat aufgenommenen Nahrungsbestandteile an den Ort, an dem sie benötigt oder gespeichert werden.

Über die linke Herzkammer (Ventriculus sinister) wird Blut durch die arteriellen Gefäße innerhalb des Großen Kreislaufes (Körperkreislauf) zu den Blutkapillaren bis in die Körperperipherie gebracht. Hier gibt das Blut Sauerstoff, Nährstoffe und andere lebenswichtige Substanzen ab und führt Stoffwechselprodukte und Kohlendioxid wieder zu. Nun gelangt das Blut über die Venen zurück zum Herzen, wo es von der rechten Herzkammer (Ventriculus dexter) aus im kleinen Kreislauf (Lungenkreislauf) durch die Lungen (Pulmo) gepumpt und der linken Herzkammer zugeführt wird.

Auch an anderen Funktionen innerhalb des Körpers hat das Herz-Kreislaufsystem Anteil. Dazu zählt der Transport der Hormone von den endokrinen Drüsen zu deren Wirkorganen. Auch für die konstante Erhaltung der Körpertemperatur spielt der Kreislauf eine wichtige Rolle. Durch das Einwandern von Leukozyten aus dem Blut in das Gewebe nimmt der Kreislauf auch an Immunvorgängen teil. Mit dem Blut, das im ständigen Austausch mit Zwischenzellräumen und Zwischenzellgeweben steht, wird das innere Milieu des Körpers aufrecht erhalten.

Das Gesamtvolumen des Blutes innerhalb des Herz-Kreislaufsystems beträgt zwischen 4,5 und 5,5 Litern. Dieses sind etwa 6 bis 8 Prozent des Körpergewichtes. Zu 80 Prozent befindet sich das Blut im rechten Herzen, in den Venen und in den Gefäßen des Lungenkreislaufes, denn hier ist der Blutdruck relativ niedrig.

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Fieber – Hyperthermie – Hypothermie

Fieber - Hyperthermie - Hypothermie

Fieber kommt in der Regel als Begleiterscheinung von Entzündungen oder Infektionskrankheiten vor und entsteht durch besondere fiebererzeugende Stoffe, die man als exogene oder endogene Pyrogene bezeichnet. Durch sie wird das Thermoregulationszentrum im Hypothalamus beeinflusst.

Als exogene (von außen kommende) Pyrogene sind Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren anzusehen. Sie bringen die Leukozyten dazu, ein endogenes (körpereigenes) Pyrogen auszuschütten. Nun gelangen die Pyrogene mit dem Blut zum Wärmeregulationszentrum im Hypothalamus, um dort den Sollwert der Körpertemperatur “nach oben zu verstellen”. Dieses wird erreicht durch Verminderung der Wärmeabgabe, also Verengung der Hautgefäße und durch Erhöhung der Wärmebildung, also gesteigerter Muskelaktivität bzw. Kältezittern oder “Schüttelfrost”.

Dieser Vorgang hält an, bis der neue Sollwert erreicht ist und die Körpertemperaturregulation einfach auf einem etwas höheren Niveau stattfindet.

Bei der Rückkehr zur normalen Körpertemperatur, der Senkung auf den normalen Sollwert, muss die nun überschüssige Wärme abgegeben werden. Die Gefäße erweitern sich; es kann zu Schweißausbrüchen kommen.

Die Nützlichkeit des Fiebers versteht man noch nicht endgültig. Sicher ist, dass es zu einer verstärkten Bildung von Leukozyten kommt und damit zum Versuch einer größeren Bekämpfung von Erregern.

Nicht immer ist Fieber allerdings krankheitsbedingt. Auch körperliche Arbeit oder allgemeine starke Anspannung wie Lampenfieber vor öffentlichen Auftritten können zu Fieber führen.

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Kreislauforgane

Kreislauforgane

Die Kreislauforgane sind das Herz und die Gefäße. Mit Ausnahme der Lymphgefäße führen diese Blut.

Das Herz- und Kreislaufsystem setzt sich zusammen aus dem Herz und einem Körper- und Lungen-Kreislauf, der aus einem Netzwerk von Arterien und Venen besteht. Diese sind erforderlich, um die lebensnotwendige Blutzirkulation aufrecht zu erhalten. Im (Großen -) Körperkreislauf werden alle Organe versorgt, im (Kleinen -) Lungenkreislauf findet der Gasaustausch statt. Diese beiden sind wie eine acht geformt, hintereinander geschaltet, in deren Kreuzung als Motor sich das Herz befindet.

Das Herz pumpt als Motor des Kreislaufes das Blut in alle Organe und Körpergewebe.

Hier gibt das Blut Sauerstoff, Nährstoffe und andere lebenswichtige Substanzen ab und führt Stoffwechselprodukte und Kohlendioxid wieder ab. Außerdem transportiert das Blut Hormone von den endokrinen Drüsen zu deren Wirkorganen.

Kreislauforgane-System

Kreislauforgane-System

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