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Nervengewebe

Das Nervengewebe ist das Bauelement des Nervensystems. Es ist das am höchsten entwickelte Gewebe innerhalb des menschlichen Körpers. Seine Aufgabe besteht darin, Reize aus dem Körper oder der Umwelt weiterzuleiten und zu verarbeiten.

Unser Gehirn ist ein faszinierendes Gebilde. Das macht auch die Beschäftigung mit der Anatomie und der Physiologie des Nervengewebes so interessant.

Bis vor wenigen Jahren war man der Meinung, man könne über das differenzierte Wissen bzgl. der Nervenzellen und ihren Verknüpfungen untereinander sehr schnell zu einem Ergebnis kommen, was die höheren Funktionen des Gehirns wie Gedächtnis oder Emotion angeht. Dieses war ein Irrtum.

Zur Zeit ist einiges über Erregungsleitung und Schaltstellen innerhalb des Nervensystems bekannt, die genauen Vorgänge innerhalb des Gehirns sind aber noch nicht restlos geklärt.

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Gewebe

Als Gewebe werden Zellen gleicher Tätigkeit bezeichnet, die sich zu Verbänden zusammen geschlossen haben: Sie sind das Baumaterial für die Organe und Organsysteme des menschlichen Körpers und haben bestimmte Funktionen.

Man unterscheidet zwischen unterschiedlichen Gewebearten:

Das Muskelgewebe, welches die Bewegungen ausführt, baut sich aus zahlreichen miteinander verschmolzenen Zellen, den Muskelfasern mit ihren elastischen Bestandteilen, auf. Hier unterscheidet man zwischen glattem und quergestreiftem Muskelgewebe.

Das Binde- und Stützgewebe, bestehend aus Knorpel und Knochenzellen, stützt den Körper. Es hält die Organe des Körpers, füllt die Lücken dazwischen und bietet als Fettspeicher ein druckelastisches Polstergewebe.

Das Epithelgewebe wird je nach der vorherrschenden Aufgabe nochmals differenziert. Man unterscheidet zwischen Sinnesepithelien (Aufbau von Sinnesorganen), Deckepithelien (Sekretion und Resorption) und Drüsenepithelien (Sekretproduktion).

Das Nervengewebe baut Gehirn und Rückenmark auf. Es bietet Ernährung und Stütze für die Nervenzellen und isoliert die einzelnen Nervenfasern.

Gewebe

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