Siedlung

Siedlung und Behausung

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In bergigem und abwechslungsreichen Gelände bieten sich Höhlen als Unterschlupf geradezu an. Sie sind trocken und die Temperaturen schwanken weniger. Warum sollte der Mensch also nicht nutzen, was bereits Tiere als Wohnung erkannt hatten?

Aber nicht überall gibt es Höhlen. Homo habilis, der vor zwei Millionen Jahren zu existieren begann, baute schon Hütten – ob zum Schutz oder als Versteck beim Jagen, ist jedoch unklar.

Die Neandertaler nutzen die riesigen Stoßzähne der Mammuts als Zeltstützen, über die Felle gelegt wurden. Zelte, die sich leicht auf- und abbauen sowie transportieren lassen, nutzen bis heute Nomaden. Die Materialien richten sich nach dem Vorhandenen.

Felle und Häute zum Bespannen sind bei diesen von Jagd oder Tierzucht lebenden Menschen reichlich vorhanden.

Feste Häuser entstanden erst mit der Sesshaftigkeit. Holz und Gräser sind bis heute geeignete Materialien zum Hausbau. Auch Lehm findet oft Verwendung – als Ziegel oder als Lehmverschlag im Fachwerk.

Um Häuser aus Stein zu bauen, sind bereits gute Werkzeuge nötig, außer es gibt natürliches Geröll. Beton zog erst mit der Industrialisierung in den Hausbau ein.

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Mit der Sesshaftigkeit bildeten sich auch Gehöfte und Dörfer. In klimatisch günstigen Gebieten wuchs natürlich wilder Weizen auf größeren Flächen. Er ließ sich ernten und bevorraten. Jedoch konnte man dann nicht mehr weiterziehen und brauchte auch größere Gebäude.

Die ersten Gehöfte und Dörfer entstanden. Herdentiere wurden als Fleisch-, Fell- und Milchlieferanten domestiziert.

Dörfer besitzen gegenüber Einzelgehöften den Vorteil, dass man sich schnell gegenseitig helfen oder erfolgreicher gegen Feinde verteidigen kann. Mit den ersten Überschüssen aus der Landwirtschaft ließen sich Handwerker wie Töpfer oder Schmiede miternähren, ohne dass sie auf dem Feld arbeiten mussten.

Schließlich wuchsen einige Dörfer zu Städten. Sie waren meist gleichzeitig der Sitz eines gesellschaftlichen Führers oder religiöser Stätten.

Hier konzentrierten sich Handwerk und der Handel. Oft waren die Städte aufwändig befestigt und boten auch der Landbevölkerung im Umkreis Schutz.

Das körperlich viel weniger anstrengende Stadtleben und die häufige Anwesenheit Fremder förderten die Kultur. Erste Städte kennt man von den Hochkulturen Mesopotamiens, Ägyptens und aus dem Nahen Osten, beispielsweise Jericho.

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