Vielfalt der Völker

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”Homo sapiens sapiens“, also moderne Menschen im biologischen Sinn, sind alle Menschen auf der Erde. Denn alle können miteinander Kinder haben, egal ob schwarz, weiß, gelb oder rot. Die Hautfarbe ist nur ein Merkmal für die Zugehörigkeit zu einer anderen Rasse.

Die Rassen bildeten sich, als der Mensch sich noch weniger effektiv von der natürlichen Umwelt abkapseln und keine langen Reisen unternehmen konnte, geschweige Auto, Schiff und Flugzeug zur Verfügung hatte.

Die unterschiedlichen Merkmale entstanden als Anpassung an die Lebensbedingungen, denen die frühen Menschen ausgesetzt waren oder bildeten sich zufällig und konnten sich nirgends anders als in dem jeweiligen Volk ausbreiten.

So schützt eine dunkle Hautfarbe vor intensiver Sonnenstrahlung. In hohen Breiten würde die noch durchdringende Strahlungsmenge aber nicht mehr für die Vitamin-D-Bildung ausreichen.

Hier sind die Menschen deshalb hellhäutig, auch wenn sie bei Bedarf bräunen können.

Auch Haar- und Augenfarbe variieren, Kopf-, Gesichts- und Körperformen sind oft typisch. Völker aus kühlen Gebieten sind aufgrund der größeren Wärmeverluste meist größer und gedrungener als in warmen Gebieten. Eskimos und Lappen neigen sogar zur Anlage einer isolierenden Fettschicht unter der Haut.

Schmale Nasen fördern die Befeuchtung der Atemluft in kühl-trockenen Regionen. Insgesamt unterscheidet man vier Hauptrassen:

  • Europiden
  • Mongoloiden
  • Indianiden (die aus den Mongoloiden hervorgingen)
  • Negroiden
  • Daneben existieren noch kleinere Gruppen wie die Australoiden.

Dass sich die Unterschiede zwischen den einzelnen Gruppen bisher noch deutlich erhielten, hat seine Ursache vor allem in sozialen und kulturellen Schranken.

Wo die Gebiete der Völker aneinanderstoßen oder sich neue Gesellschaften aus Mitgliedern aller Gruppen bildeten, findet jedoch zunehmend eine Vermischung statt.

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