rauchen

Was ist rauchen? Behandlung, die Ursachen & Symptome

Es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass Tabakrauch schädlicher ist als alle anderen Schadstoffe der Luft. An den Folgen des Rauchens sterben jährlich mehr Menschen als durch Alkohol und alle anderen Drogen zusammengenommen.

Dabei geht es neben zahlreichen anderen Substanzen vor allem um drei Stoffe: Teerprodukte, Nikotin und Kohlenmonoxid, die das Leben verkürzen können….

Nikotin gehört zu den am schnellsten süchtig machenden Substanzen. Wenn die Zigarette brennt und der Rauch inhaliert wird, gelangt das Nikotin, gebunden an die enthaltenen Teerstoffe in die Lunge und von dort in die Blutbahn.

Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Giftstoffen gelingt es dem Nikotin, die Blut-Hirnschranke zu durchdringen und sich bereits innerhalb weniger Sekunden nach dem Inhalieren an die Nervenzellen im Gehirn zu heften, wo sie Reaktionen auslösen.

Durch Nikotin und dessen Abbauprodukte steigt der Blutdruck an. Der Pulsschlag / die Herzfrequenz erhöht sich. Die Blutgefäße verengen sich. Magensaftsekretion und Darmtätigkeit nehmen zu, das Hungergefühl wird unterdrückt.

Teerprodukte wirken entzündlich auf die Bronchien und verursachen Krebs.

Kohlenmonoxid bindet sich schneller an das Hämoglobin im Blut als Sauerstoff. Daher kommt es bei starken Rauchern zu einer schlechteren Durchblutung, denn der rote Blutfarbstoff steht teilweise für die Sauerstoffbindung nicht mehr zur Verfügung.

Einige wichtige Auswirkungen des Rauchens kurz zusammengefasst:

Erkrankungen der Lunge sind beispielsweise Raucherhusten, Bronchitis, Lungenemphysem. Besonders bedeutsam sind Lungentumoren wie das Bronchialkarzinom, das in erster Linie durch jahrelanges Rauchen entsteht.

Raucher erleiden im mittleren Alter im Vergleich zu Nichtrauchern fünfzehnmal so häufig einen Herzinfarkt. Ebenso führen die Schäden an den Blutgefäßen zu Arteriosklerose, Thrombose, „Raucherbein“, Hirninfarkt usw.

Neben Herz- und Lungenerkrankungen sollen auch Gelenke und Knochen von Rauchern anfälliger für rheumatische Erkrankungen sein.
Geruchs- und Geschmackszellen erneuern sich etwa alle 14 Tage. Mit zunehmendem Alter ist der Verlust alter Zellen höher als die Neubildung dieser. Bei Rauchern kann dieser Prozess früher einsetzen, denn die Neubildung der Sinneszellen wird durch das Nikotin behindert. Hört man allerdings zu rauchen auf, regeneriert sich das System mit der Zeit wieder.

Die Haut von Rauchern ist schlechter durchblutet und führt demnach zu vorzeitiger Faltenbildung. Dieses wurde in Studien nachgewiesen, die man bei eineiigen Zwillingen (mit jeweils Raucher und Nichtraucher) durchführte.

Gedächtnisleistung und Lernvermögen, bei Erwachsenen über 65 Jahren getestet, lassen bei Rauchern eher nach als bei Nichtrauchern.
Neben Herz- und Lungenerkrankungen sollen auch Gelenke und Knochen von Rauchern anfälliger für rheumatische Erkrankungen sein.

Bei rauchenden Männern liegt die Rate der Impotenz höher als bei Nichtrauchern, bei rauchenden Frauen setzen die Wechseljahre früher ein als bei nichtrauchenden.

Nimmt eine rauchende Frau gleichzeitig ein Pillenpräparat zur Schwangerschaftsverhütung ein, ist die Thrombosegefahr erhöht. Daher sollten rauchende Frauen in Absprache mit dem Arzt ein anderes Mittel zur Verhütung wählen.

Rauchen während der Schwangerschaft kann dazu führen, dass das Neugeborene mit einem zu niedrigen Gewicht geboren wird, weil es während der Schwangerschaft zu einer Mangelversorgung mit Sauerstoff über die Plazenta gekommen ist.

Auch Passivrauchen ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. So soll es auch bei Passivrauchern ein erhöhtes Risiko zur Entstehung der Arteriosklerose geben. Auch kann der luftverpestende Zigarettenrauch zu Augenbrennen, Kopfschmerzen, Atemproblemen und Husten beim Passivraucher führen.

Sich das Rauchen abzugewöhnen, ist sicher nicht leicht. Daher gibt es mittlerweile sehr unterschiedliche Methoden zur Entwöhnung. Während manch Raucher von einem auf den anderen Tag aufhört zu rauchen, benötigt eine andere medikamentöse Unterstützung,

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Nikotinkaugummi; Nikotinpflaster oder andere Hilfen wie die Akupunktur sie sein kann. Die Rückfallquote ist in jedem Fall relativ hoch.

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