Der Mensch

Extrapyramidales System

Facebook
Google+
Twitter

Das extrapyramidalmotorische System oder kurz EPS hat seinen Namen aus der Tatsache, dass ihre Bahnen außerhalb der Pyramidenbahn liegen. Es steuert unter anderem die automatischen Bewegungen (unwillkürliche) und reguliert den Muskeltonus.

Das EPS kontrolliert ferner die Körper- und Extremitätenlage im Raum (Raumgefühl). Es versieht unsere Bewegungen mit einer ”persönlichen Note“ (Mimik, Art der Bewegung,

Mitbewegung etc.), von daher wird es auch als ”motorisches Gedächtnis“ bezeichnet.
Zum EPS gehören z.B.: im Großhirn die Basalganglien, im Zwischenhirn der Subthalamus, im Mittelhirn der rote und schwarze Kern, im verlängerten Mark der Olivenkern sowie Teile der Brücke (Pons), des Kleinhirns (Cerebellum) und der Netzsubstanz (Formatio reticularis).

Die Basalganglien sind eine Gruppe von Schaltstationen unterhalb des Insellappen, als zentral gelegene Ansammlungen von grauer Substanz (Kerne) sind sie mit einem äußerst komplexen Netz von Verbindungen ausgestattet. Die Kenntnis über die Bedeutung der Basalganglien ist noch sehr lückenhaft, sie scheinen aber für Motorik und Muskeltonus verantwortlich zu sein.

Schon kleinste Störungen in einem der angesprochenen Bereiche können das gesamte EPS durcheinanderbringen.

 

Facebook
Twitter
Google+

Mittelohr

Mittelohr Das Mittelohr wird durch das membranartige Trommelfell (Membrana tympicana), eine zartgrau gefärbte Scheibe, vom äußeren Ohr luftdicht abgeschlossen. Zum Mittelohr gehören die Paukenhöhle mit

Weiterlesen »

Hand Allgemein (Manus)

Die Hände bestehen aus einer Vielzahl kleiner Knochen, die durch Gelenke miteinander verbunden sind und zahlreiche Bewegungen erlauben. Der komplizierte Aufbau der Hand ermöglicht dem

Weiterlesen »