Gelenke

Aus anatomischer Sicht gesehen, sind Gelenke bewegliche Verbindungen von mehreren Knochen. In dem Fall, dass die Knochen der Gelenke miteinander verschmelzen, spricht man hierbei von unechten Gelenken oder Synostosen.

Elektrokardiogramm

Das Eigelenk

Das Eigelenk gehört zu den zweiachsigen Gelenken mit zwei Freiheitsgraden. Es ermöglicht Bewegungen um zwei senkrecht zueinander stehende Achsen. Während der Gelenkkopf die Form eines Eies hat, zeigt die Gelenkpfanne die entsprechend ausgehöhlte Gegenform. Schaut man sich die Form der Eigelenke an, könnte man meinen, es sei zusätzlich eine Bewegung in der Längsachse möglich. Dieses …

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Der Mensch

Scharniergelenk – Anatomie, Aufbau und Funktion

Das Scharniergelenk – Gynglimus – (einachsiges Gelenk) ist die einfachste Form der gelenkigen Verbindungen zwischen zwei Knochen. Es erlaubt nur eine Bewegung in einer Achse, d.h. Beugung (Flexion) und Streckung (Extension) sind möglich. Das Scharniergelenk besteht aus einem Gelenkkopf, der ein walzenähnliches Aussehen hat und einer Gelenkpfanne, die wie ein Hohlzylinder aussieht und den Gelenkkopf …

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Der Mensch

Synoviale Gelenke

Das Synoviale Gelenke werden auch als frei bewegliche Gelenke bezeichnet. Sie ermöglichen einen großen Bewegungsumfang. Ein Gelenk besteht aus mindestens zwei Gelenkkörpern, die meistens mit hyalinem Knorpel überzogen sind. Manchmal findet man auch Überkleidungen mit Faserknorpel oder Bindegewebe mit Faserknorpelelementen. Dieser Knorpelüberzug, der 2-5 mm dick ist, führt dazu, dass die beiden Gelenkkörper – Gelenkpfanne …

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Das Kugelgelenk

Das Kugelgelenk ist das Gelenk mit den größten Bewegungsmöglichkeiten. Es besteht aus einem kugelförmigen Gelenkkopf, der sich in eine hohlkugelförmige Gelenkpfanne einpasst. Der Gelenkkopf kann sich nicht nur in jede Richtung, sondern auch um sich selbst drehen, solang keine Gelenkhemmung vorliegt. Das Gelenk verfügt über drei Hauptachsen, die senkrecht zu einander stehen und sich im …

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Proteinbiosynthese

Das Drehgelenk

Zu den Drehgelenken gehören das Radgelenk bzw. das Zapfengelenk. Sie sind einachsig und haben nur einen Freiheitsgrad. Beide bestehen jeweils aus einem konvexen zylindrisch geformten und einem entsprechenden konkav geformten Gelenkkörper, wobei die Gelenkachse durch die Längsachse des zylindrischen Körpers verläuft. Beim Zapfengelenk dreht sich der konvexe Gelenkkörper innerhalb des konkaven Körpers. Hier wird der …

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Der Mensch

Die Wichtigsten Gelenkformen

Im Rahmen ihrer Bewegungsachsen und Freiheitsgrade lassen sich Gelenke in verschiedene Gruppen einteilen: Drei- oder vielachsige Gelenke Drei- oder vielachsige Gelenke haben den größten Spielraum; deshalb nennt man sie auch freie Gelenke. Werden die Gelenke nicht durch Hemmungs- oder Führungsbänder eingeschränkt, lassen sie sich um mehrere Achsen gegeneinander verschieben. Die Gelenkflächen bilden auf der einen …

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Proteinbiosynthese

Sattelgelenk

Das Sattelgelenk besitzt zwei Freiheitsgrade und zwei Hauptachsen. Es setzt sich zusammen aus zwei sattelförmigen Gelenkkörpern, die jeder in einer Achse eine konvexe und in der anderen Achse eine konkave Krümmung haben. Beispielhaft für das Sattelgelenk ist das Handwurzel-Mittelhand-Gelenk des Daumens (Articulatio carpometacarpea pollicis). An eine sattelförmige Gelenkfläche am Trapezbein (Os trapezium) schließt sich die …

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Bandgelenke

Bandgelenke (Articulationes fibrosae)

Bandgelenke verbinden zwei Knochen durch elastisches oder kollagenes Bindegewebe. Man unterscheidet zwischen drei Arten: Bandhaft (Syndesmosis), Naht (Sutura) und Einzapfung (Gomphosis). Eine Bandhaft kann schmal, aber auch flächenhaft sein. Im Bereich des Unterarms findet man beispielsweise eine aus straffen kollagenen Faserbündeln bestehende Knochenzwischenmembran, die zwischen Elle (Ulna) und Speiche (Radius) ausgespannt ist, die Membrana interossea …

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Diagnose Gicht

Diagnose Gicht – Auslöser, Symptome, Behandlung

Was wir als Gicht (Arthritis urica) bezeichnen, ist die Manifestation einer Krankheit, die der Mediziner als Hyperurikämie bezeichnet, als eine Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut, der normalerweise bei 50 bis 65 Milligramm pro Liter liegt. Dies kann zum einen die Folge verschiedener Krankheiten sein und wird dann als sekundäre Gicht bezeichnet. Die primäre Gicht (Gicht …

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