Knochenhaften

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Als Knochenhaften werden die Knochenverbindungen bezeichnet, bei der Einzelknochen miteinander verschmolzen, die ursprünglich getrennt angelegt waren. Sie sind fester als die anderen Haften.
Beispielhaft für diese Verbindungen ist das Hüftbein (Os coxae). Bis zum Ende des Wachstums besteht es aus drei einzelnen Knochen, dem Darmbein (Os ilium), dem Schambein (Os pubis) sowie dem Sitzbein (Os ischii).
Auch das Kreuzbein besteht in der Wachstumsphase aus fünf Einzelwirbeln. Diese verschmelzen schließlich miteinander.
Die knöcherne Verwachsung benachbarter Knochen ist in einigen Bereichen physiologisch, sie kommt aber auch häufig als erbliche Fehlbildung wie Verwachsung von Fingern oder Zehen (Syndaktylie) oder vorzeitige knöcherne Verschmelzung von Brustbeinabschnitten, auch Hühnerbrust (Silverman-Syndrom) genannt.
Verknöchert ein vorher funktionstüchtiges Gelenk, spricht man nicht von Synostose, sondern von einer Ankylose.
Das Gelenk wird ”steif“, meist aufgrund eines krankhaften Prozesses.
Knochenhaften

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