Der Mensch

Synoviale Gelenke

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Das Synoviale Gelenke werden auch als frei bewegliche Gelenke bezeichnet. Sie ermöglichen einen großen Bewegungsumfang.

Ein Gelenk besteht aus mindestens zwei Gelenkkörpern, die meistens mit hyalinem Knorpel überzogen sind. Manchmal findet man auch Überkleidungen mit Faserknorpel oder Bindegewebe mit Faserknorpelelementen.

Dieser Knorpelüberzug, der 2-5 mm dick ist, führt dazu, dass die beiden Gelenkkörper – Gelenkpfanne bei dem einen, Gelenkkopf bei dem anderen – aufeinander oder gegeneinander gleiten können. Um einen reibungslosen Ablauf dieser Vorgänge zu erreichen, werden noch bestehende Lücken zwischen den Gelenkkörpern durch Fettpolster oder kleine Zotten (Synovialzotten) oder Falten der Gelenkkapselinnenhaut (Membrana synovialis) ausgefüllt.

An manchen Stellen, wie z.B. beim Kiefergelenk, geschieht dieses auch durch faserknorpelige Scheiben (Discus) oder wie beim Kniegelenk durch unterschiedlich geformte Menisken. Ein verbleibender kapillarer Spalt zwischen der Gelenkkapsel (Capsula articularis) und den gelenkbildenden Knochenenden wird als Cavitas articularis bezeichnet.

Synoviale

Auch sogenannte Pfannenlippen (Labrum articulare), die aus faserknorpeligen Randstreifen bestehen, helfen beim Ausgleich der meist kleineren Gelenkpfanne, um den Gelenkkopf besser umschließen zu können.

Eine manchmal straffe, manchmal schlaffe Gelenkkapsel ist direkt im Anschluss an die Knorpelflächen an den Gelenkkörpern befestigt. Sie setzt sich aus einer inneren (Membrana synovialis) und einer äußeren Schicht (Membrana fibrosa) zusammen.

Die innere Schicht enthält Nervenfasern und Blutgefäße und ist aus lockerem Bindegewebe aufgebaut. Hier befinden sich auch die schon erwähnten Zotten und Falten. Die äußere Schicht besteht aus straffem Bindegewebe und ist mit Nervenfasergeflechten durchsetzt. Sie wird häufig durch kräftige seitliche Bänder verstärkt.

An einigen Stellen ist die äußere Gelenkkapselhaut so dünn, dass die innere Haut dort Ausbuchtungen bilden kann. Hier wird die von der Innenhaut ständig abgesonderte Gelenkschmiere (Synovia) aufgenommen. Sie überzieht die Gelenkflächen mit einer schleimigen Schicht und erleichtert damit das Gleiten der Gelenkkörper.

Kommt es an sehr schwachen Stellen der Gelenkkapselaußenhaut zu einer Ausstülpung der Innenhaut durch sie hindurch, entsteht eine vom Volksmund als Überbein bezeichnete Vorwölbung (Ganglion).

Wie schon erwähnt, unterstützen Verstärkungsbänder die Funktion der Gelenkkapsel und halten die Gelenkflächen zusammen. Gleichzeitig schränken sie jedoch die Bewegungsmöglichkeiten ein; deshalb werden sie auch als Führungs- oder Hemmungsbänder bezeichnet.

 

 

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