Nervenzelle (Neuron)

Share on facebook
Facebook
Share on google
Google+
Share on twitter
Twitter

Die Nervenzellen (Neuronen) sind die Bausteine des Nervensystems. Es sind selbständig arbeitende Einheiten, von denen es im Gehirn des Menschen allein schon bis zu 25 Milliarden gibt. Sie stehen über sogenannte Synapsen untereinander in Verbindung und sind mit ihren Ausläufern, die sich stark verzweigen, mit den Ausläufern anderer Nervenzellen und Sinneszellen verflochten. Sie bilden Neuronenketten.
Die Form der Neuronen ist unregelmäßig und auch die Größe sehr unterschiedlich, die Grundform aber einheitlich. Jede Nervenzelle besteht aus drei Abschnitten: dem Zellleib (Pericaryon) mit dem eigentlichen Kern (Nucleus) als Stoffwechselzentrum, sowie den Zellausläufern namens Dendrit und Neurit (Axon).
Dendriten sind weitverzweigte astförmige Fortsätze, die über besondere Kontaktstellen (Synapsen) Reize aus davorgeschalteten Nervenzellen empfangen und diese zum Zellleib weitergeben.
Von hier aus werden die Erregungen über ein Neurit an eine weitere Nervenzelle geschickt oder an ein Erfolgsorgan (z.B. Skelettmuskel) geschickt. Diese Erregungsübermittlung geschieht innerhalb der Synapsen mit Hilfe von Transmittern, chemischer Trägersubstanzen.

Im Gegensatz zu den weit verzweigten Fortsätzen der Dendriten sind Axone (Neuriten) so aufgebaut, dass sie in ihrer Länge von wenigen Millimetern bis zu einem Meter lang sein können. Stoßen wir uns beispielsweise die Fußspitze, wird die Schmerzempfindung von einem einzigen Axon bis zum unteren Rückenmark gebracht!
Umgeben von einer sogenannten Myelinhülle mit Einschnürungen in bestimmten Abständen kann hier eine besonders schnelle Erregungsleitung sprunghaft von Einschnürung zu Einschnürung statt finden.
Je nachdem, wie häufig und wie verzweigt die Axonfortsätze vorkommen, unterscheidet man zwischen unipolaren, bipolaren, pseudounipolaren und multipolaren Nervenzellen.
Das Perikaryon (Zellleib) enthält neben dem Zellkern noch einige Zellorganellen wie Ribosomen, Mitochondrien, raues endoplasmatisches Retikulum und Kanälchen für den Stofftransport zu den Schaltstellen (Synapsen).

Nervenzelle-(Neuron)

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on google
Google+

Was bedeutet Enfleurage?

Enfleurage ist eine Methode, um sehr feine und schwer isolierbare Blütenöle gewinnen, die sich nicht durch Wasserfdampfdestillation herstellen lassen. Hierbei werden die empfindlichen, frisch gepflückten

Weiterlesen »

Vorgänge im Dickdarm

Vorgänge im Dickdarm Im Dickdarm (Colon), bestehend aus verschiedenen Abschnitten, kommt es überwiegend nur noch zum Entzug der Flüssigkeit aus dem Nahrungsbrei, der zuvor in

Weiterlesen »