Bildung und Funktion der Monozyten

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Bildung und Funktion der Monozyten
Monozyten (griechisch „monos“ = allein) sind die größten der Leukozyten. Sie machen zwei bis acht Prozent aller Leukozyten aus, im Entzündungsfall mehr. Genau wie die anderen Leukozyten ist ihr Bildungsort das Knochenmark. Der Vorgang ihrer Reifung von der Stammzelle bis zum Monozyten wird als Monocytopoese bezeichnet. Ihre ovalen bis bohnenförmigen Zellen besitzen einen großen hufeisenförmigen Kern. Im Zytoplasma sind zahlreiche Lysosomen enthalten. Diese Zellorganellen bauen Substanzen wie Bakterien, Zelltrümmer oder Gewebereste ab, die die Monozyten in der Phagozytose („Fresszellen“) aufnehmen.
Nach ihrer Ausschüttung ins Blut bleiben Monozyten dort nur etwa zwei bis drei Tage. Nun wandern sie in das umliegende Gewebe ein und bilden sich dort zu gewebetypischen Makrophagen um. Makrophagen sind vor allem in Leber (Kupffer-Sternzellen) und Lunge (Alveolarmakrophagen), Gelenkspalten (Deckzellen), Nervensystem (Mikroglia) und in Lymphknoten zu finden.
Innerhalb des Immunsystems haben Monozyten und Makrophagen verschiedene Aufgaben. Dazu gehören neben der erwähnten Phagozytose, also der Aufnahme und Unschädlichmachung von „Fremdkörpern“ innerhalb der unspezifischen Immunabwehr auch Beteiligung an der spezifischen zellulären Immunabwehr.
Die Lebensdauer von Makrophagen und Monozyten ist nur kurz. Im Blut beträgt sie zwei, im Gewebe sechs Tage. Ihre Zahl ist im Verlauf einer Infektion an deren Höhepunkt am größten.

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