Das Herzmuskel (Myocard)

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Den Herzmuskel kann man einerseits der Skelett- und andererseits der Eingeweidemuskulatur zuordnen. Er weist wie der Skelettmuskel eine Querstreifung auf, ist jedoch nicht dem Willen unterworfen. Seine Aufgabe wird durch das Erregungsleitungssystem gesteuert, welches wiederum der Kontrolle des vegetativen Nervensystems unterliegt.

Aus diesem Grunde lässt sich der Herzmuskel auch der glatten Muskulatur zuordnen. Die Herzmuskelzellen besitzen die Fähigkeit, Nährstoffe in Energie umzuwandeln. Der Herzmuskel unterscheidet sich u. a. auch dadurch von der übrigen Muskulatur, dass er elektrische Impulse entlang seiner Fasern leitet.

Der Herzmuskel bestimmt die Dicke der Herzwand. Von innen wird er vom Endocard, von außen vom Epicard ausgekleidet. Seine Größe hängt von der Beanspruchung der jeweiligen Regionen ab. Im Bereich der rechten Herzkammer (Ventriculus dexter) ist das Myocard etwa 0,7cm dick.

Im Bereich der linken Herzkammer liegt die Wanddicke bei etwa 1,4cm im Durchschnitt, denn hier ist der ausgeübte Druck höher. Die Vorhöfe haben eine schwächere Muskulatur als die Kammern. Die Muskulatur von Vorhöfen und Kammern ist vollständig durch Bindegewebe (Herzskelett) voneinander getrennt.

Dieses Herzskelett bietet der Herzmuskulatur Ansatz und Ursprung. Es wird in erster Linie von zwei bindegewebigen Ringen (Anuli fibrosi) gebildet, von denen auch die Segelklappen (Artrioventikularklappen) ausgehen. Auf Grund der Bindegewebsringe und Bindegewebe im Bereich der Aorta ergeben sich besonders starke bindegewebige Zwickel (Trigona fibrosa).

Ähnlich wie bei anderen Hohlorganen werden die Herzkammern von mehreren Muskelschichten umgeben. Außen kleidet zunächst eine Längsmuskelschicht beide Kammern zusammen ein. Nach innen hin bauen sich die nun folgenden Ringmuskel- und Längsmuskelschichten getrennt um die Kammern.

Das-Herzmuskel
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