Der Mensch

Herzkranzgefäße (Coronararterien)

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Alle Gewebe, vor allem aber arbeitende Muskulatur benötigen Sauerstoff. Der Sauerstoffbedarf des Herzens, das ruhelos tätig ist, ist sehr hoch.

Die Vorhöfe (Atrium dextrum et sinistrum) und Kammern (Ventriculus dexter et sinister) befördern zwar viel Blut, jedoch kann eine Versorgung des Herzens von hier nicht erfolgen, da zum einen die Geschwindigkeit des Blutstroms zu hoch und zum anderen die Muskelwände des Herzens zu dick sind.

Deshalb verfügt das Herz über einen eigenen Versorgungskreislauf: Zur Selbstversorgung zweigt er 5%-10% vom ausgeworfenen Blut des Herzens ab.

Die Herzkranzgefäße entspringen dicht oberhalb der Aortenklappe und umziehen das Herz in der Kranzfurche (Sulcus coronarius). Aus diesen geht ein feines Gefäßnetzwerk hervor, das sich soweit teilt, bis jede Herzmuskelfaser von einer Kapillare begleitet wird. Die Coronararterien transportieren pro Tag ca. 520 Liter Blut durch den Herzmuskel.

Zwei Äste der linken Coronararterie (Rami interventricularis anterior und circumflexus) versorgen die Wand der linken und einen Teil der rechten Kammer, während die rechte Coronararterie überwiegend die rechte Kammer ernährt. Beide Coronararterien nehmen an der Versorgung der Vorhöfe teil.

Wie im großen Kreislauf werden auch hier Venen benötigt, die das Blut zum Herzen zurückführen. In diesem Fall übernehmen die Venen den Rücktransport aus der Herzmuskulatur und vereinigen sich in einem größeren Gefäß der Kranzfurche an der Herzvorderwand (Sinus coronarius), das sich in den rechten Vorhof entleert.

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