Was ist neuraltherapie?

Bei der Neuraltherapie werden Krankheiten und Schmerzzustände mittels Injektionen (Einspritzungen) von Lokalanästhetika behandelt. Dies sind Medikamente, die eine Körperregion für kurze Zeit örtlich (lokal) schmerzunempfindlich (anästhesiert) machen. In der Schulmedizin werden Lokalanästhetika vor allem bei Operationen und kleineren Eingriffen (zum Beispiel beim Nähen einer Wunde) verwendet.…

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Was ist lymphdrainage?

Mit Hilfe der Lymphgefäße wird Wasser aus dem Gewebe abtransportiert und in die Blutgefäße zurückgebracht. Wenn das Lymphsystem in seiner Funktion gestört ist, staut sich das Körperwasser im Gewebe und es kommt zu Schwellungen (Ödemen). Das Therapiekonzept der Lymphdrainage hat zum Ziel, das gestörte Gleichgewicht zwischen…

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Klassische Massage

Das Massieren ist eine Jahrtausende alte Technik zur Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden und Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparats. Mit Hilfe bestimmter Massagetechniken können aber auch erkrankte innere Organe günstig beeinflusst werden. Die klassische Massage ist die bekannteste und am weitesten verbreitete Massageform. Sie wird auch…

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Was ist kinesiologie?

Was ist eigentlich Kinesiologie? Das Wort "Kinesiologie" bedeutet "Lehre vom Energiefluss im bewegten Muskel". Das Ziel der Kinesiologie ist es, durch Aktivierung der Körperenergien das körperliche, seelische und geistige Gleichgewicht zu erhalten oder wiederherzustellen. In der Kinesiologie sind verschiedene westliche und asiatische Heilmethoden vereint, zum Beispiel Chiropraktik,…

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Was ist Irisdiagnostik?

Irisdiagnostik

Bei der Irisdiagnostik handelt es sich um eine spezielle Diagnosetechnik am Auge. Durch genaues Betrachten der Iris (Regenbogenhaut) kann der Untersucher den Gesundheitszustand eines Patienten beurteilen und feststellen, wo die Ursachen für Beschwerden liegen könnten. Die Irisdiagnostik ist oft der erste Schritt zu einer Therapiemethode der Komplementärmedizin. Erst nach der Diagnose folgt die Wahl der geeigneten Therapiemethode.
Philosophie / Entstehungsgeschichte
Bereits die Heilkundigen im alten Griechenland versuchten, Krankheitsursachen zu ergründen, indem sie die Augen der Kranken beobachteten. Farbe, Klarheit und Beschaffenheit der Iris galten als Ausdruck des Gesundheitszustands. In Europa wurde die Betrachtung der Iris in der Medizin beibehalten.
Der Begründer der modernen Irisdiagnostik ist der ungarische Arzt Ignatz von Peczely. Er ging davon aus, dass bestimmte Stellen auf der Iris die verschiedenen Körperorgane repräsentieren. Erkrankt ein Organ, so wird dies auf dem entsprechenden Abschnitt der Iris sichtbar. Die linke Körperhälfte präsentiert sich dabei auf der linken Iris, die rechte Körperhälfte auf der rechten Iris. Von Peczely veröffentlichte 1881 seine Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Krankheiten und spezifischen Irismerkmalen. Seine Beschreibungen wurden von Fachleuten und Laien aufgenommen und weiterentwickelt. Heute wenden vor allem Naturheilpraktiker die Irisdiagnostik an.
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Was ist hypnose? Erklärungen auf diese Frage
Hypnose

Was ist hypnose? Erklärungen auf diese Frage

Kaum ein Bereich der Psychologie ist so sagenumwoben wie die Hypnose. Von "Scharlatanerie" bis "Wundermittel gegen schwerste Erkrankungen" finden sich unzählige Behauptungen, die allesamt der Hypnose nicht gerecht werden. Die Hypnose ist nichts anderes als eine veränderte Bewusstseinslage in Form einer tiefen Entspannung. Während dieser Entspannung…

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Hydrotherapie

Hydrotherapie

Als Hydrotherapie bezeichnet man die Anwendung von Wasser (griechisch: Hydros = Wasser) zur Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen. Schon in den ältesten Kulturen war die Heilkraft von Wasser bekannt, davon zeugen unter anderem die römischen Thermalbäder.

Philosophie / Entstehungsgeschichte

Im 19. Jahrhundert erlebte die Hydrotherapie einen richtiggehenden Boom. In dieser Zeit entstanden mehrere bedeutende Richtungen der Wassertherapie, zum Beispiel:

«Kneippen»: Der Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 – 1897) entwickelte ein eigenes Behandlungssystem, bei dem Wasser auf vielfältige Weise angewendet wird, zum Beispiel in Form von Waschungen, Bädern, Güssen oder Wickeln. Daneben legte Kneipp auch großen Wert auf eine gesunde Ernährung, genügend Bewegung, die Anwendung von Heilpflanzen und das Erhalten oder Wiederherstellen des seelischen Wohlbefindens.
Wickel nach Priessnitz: Vincenz Priessnitz (1799 – 1851) war Landwirt und Naturheilkundiger. Er begründete ein Heilverfahren, bei dem vor allem Umschläge, Wickel, schweißtreibende Maßnahmen und Wasserkuren zur Anwendung kommen.
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Was ist homöopathie?

Die Homöopathie wird als eine Reiztherapie betrachtet, bei der dem Körper durch die Einnahme bestimmter, stark verdünnter Mittel Anreize gegeben werden, eine Krankheit aus eigener Kraft zu heilen. Der Begriff «Homöopathie» setzt sich aus den griechischen Worten «homoios» (ähnlich) und «pathos» (Leiden) zusammen. Die Behandlung einer Krankheit erfolgt in der Homöopathie vorwiegend durch Mittel, die nach dem sogenannten «Ähnlichkeitsprinzip» funktionieren. Man stützt sich auf die Beobachtung, dass eine Substanz, die beim Menschen oder beim Tier bestimmte Beschwerden verursacht, dieselben (oder ähnliche) Beschwerden auch zu heilen vermag.
Innerhalb der homöopathischen Lehre gibt es verschiedene Richtungen mit unterschiedlichen Auffassungen, wie die homöopathischen Grundsätze umgesetzt werden sollen.

Philosophie / Entstehungsgeschichte

Das Ähnlichkeitsprinzip kommt in verschiedenen Kulturen und auch in den Schriften der alten Griechen vor, zum Beispiel bei Hippokrates. Auch später im Laufe der Medizingeschichte wurde das Ähnlichkeitsprinzip immer wieder aufgenommen.
Der deutsche Arzt, Apotheker und Chemiker Dr. med. habil. Samuel Hahnemann (1755 – 1843) war jedoch der erste, der diesen Grundsatz systematisierte und zur Grundlage einer neuen Richtung in der Medizin verwendete. Sein «Organon» und weitere Publikationen werden auch noch heute von Homöopathen in der Praxis verwendet. Hahnemann entwickelte die Homöopathie aufgrund einer Vielzahl von Selbstversuchen mit Arzneimitteln. Sein erster Selbstversuch erfolgte mit Chinarinde, die zur Behandlung von Wechselfieber (Malaria) eingesetzt wurde. Hahnemann nahm, ohne selbst Fieber zu haben, eine größere Menge Chinarinde ein und bekam Fieber. Nach mehreren weiteren Versuchen mit verschiedenen Arzneimitteln kam er zum Schluss, dass Stoffe, die bei Gesunden gewisse Symptome (zum Beispiel Fieber) auslösen, dieselben Symptome (zum Beispiel fiebrige Erkältungskrankheiten) bei Kranken heilen können.
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Was ist fußreflexzonen massage?

Die Fußreflexzonenmassage ist eine sehr beliebte Massagetechnik, bei der durch die Behandlung der Füße der gesamte Körper beeinflusst werden soll. Im Jahre 1913 begründete der amerikanische Arzt Dr. William Fitzgerald die Fußreflexzonenmassage. Er teilte den menschlichen Körper in zehn Längszonen und drei waagrechte Zonen ein, die…

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