Hand

Hand Gelenk

Die schöne Hand

Es scheint dem Menschen ein elementares Bedürfnis zu sein, sich zu schmücken. Mann und Frau verzierten schon in prähistorischer Zeit Kleidung und sichtbare Körperpartien, die Hände eingeschlossen. Im alten Ägypten wurden Nägel und Handflächen mit Farbstoffen wie Henna gefärbt, einem intensiv gelbroten Pflanzenprodukt. Diese Sitte ist auch heutzutage noch in weiten Teilen Asiens und der …

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Warum der Mensch fünf Finger hat?

Nur bei Primaten, also bei Affen und beim Menschen, haben sich Fingernägel entwickelt, eine zusätzliche Spezialisierung für Feinmanipulationen. Die Handinnenfläche und die Unterseite der Finger sind mit unzähligen Rillen bedeckt, die einen präziseren Griff und ein feineres Gefühl für den ergriffenen Gegenstand vermitteln. Sie variieren zwar von Individuum zu Individuum – Fingerabdrücke gelten in jedem …

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Muskeln der Hand

Alle Hand- und Fingerstreckmuskeln und alle Hand- und Fingerbeuger gehören vom Ursprung her zu den Unterarmmuskeln. Sie haben über lange Sehnen Ansatz an Hand und Fingern. Je nach Verlauf der Sehnen kann die Hand nicht nur gebeugt oder gestreckt werden, sondern auch speichenwärts (radial) und ellenwärts (ulnar) gekippt werden. Sehnen zur Beugung und Streckung verlaufen …

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Mittelhandknochen (Ossa metacarpalia)

Mittelhandknochen (Ossa metacarpalia) Die Mittelhandknochen setzen sich aus fünf typischen Röhrenknochen zusammen. Sie bestehen jeweils aus einem Kopf (Caput), einem Schaft (Corpus) und einer Basis. An ihren beiden Enden befinden sich Gelenkflächen für die Verbindung zu den Handwurzelknochen (Ossa carpi) einerseits und zu den Fingerknochen (Ossa digitorum) andererseits. Lediglich der Mittelhandknochen des Daumens (Os metacarpale …

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Der Mensch

Kopfbein (Os capitatum)

Das Kopfbein liegt in der distalen (körperfern) Reihe der acht Handwurzelknochen (Ossa carpi) zentral zwischen dem dritten Mittelhandknochen (Metatarsale III) und dem Mondbein (Os lunatum). Es ist der größte Knochen der Handwurzel. Gelenkige Verbindungen bestehen lateral (seitwärts) zum Trapezoidbein (Os trapezoideum), proximal zum Kahnbein (Os scaphoideum) und Mondbein. Distal verbindet es sich gelenkig mit dem …

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Der Mensch

Fingerglieder (Digiti manus)

Jeder der fünf Fingerknochen (Ossa digitorum manus) besteht aus drei Gliedern (Phalanges), einem Grundglied (Phalanx proximalis), einem Mittelglied (Phalanx media) und einem Endglied (Phalanx distalis). Lediglich der Daumen (Pollex) hat – genau wie die Großzehe- kein Mittelglied. Wie bei den Mittelhandknochen (Ossa metacarpi) setzen sich die Fingerknochen -es sind Röhrenknochen- aus Basis, Schaft (Corpus) und …

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Der Mensch

Hakenbein (Os hamatum)

Das Hakenbein, einer der acht Handwurzelknochen, liegt in der distalen (körperfern) Reihe zwischen dem vierten und fünften Mittelhandknochen (Metatarsale IV et V) einerseits und dem Kopfbein (Os capitatum) und dem Dreiecksbein (Os triquetrum) andererseits. Mit ihnen steht es in gelenkiger Verbindung, außerdem mit dem Mondbein (Os lunatum). Das Hakenbein ist gut tastbar, denn auf der …

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Mikroskop

Trapezbein (Os trapezium)

Das Trapezbein, auch großes Vieleckbein genannt, liegt in der distalen (körperfern) Reihe der acht Handwurzelknochen zwischen Kahnbein (Os scaphoideum) und dem ersten Mittelhandknochen (Os metatarsale I), mit denen es in gelenkiger Verbindung steht. Weitere Gelenkflächen liegen medial zum kleinen Vieleckbein (Os trapezoideum) und zwischen den Gelenkflächen für Vieleckbein und ersten Mittelhandknochen befindet sich eine kleine …

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Gelenke-der-Hand

Erbsenbein (Os pisiforme)

Das Erbsenbein ist der kleinste der acht Handwurzelknochen (Ossa carpi). Mit seiner rundlichen Form besitzt er dorsal eine gelenkige Verbindung zum Dreieckbein (Os triquetrum). Man kann das Erbsenbein gut tasten. Eigentlich handelt es sich um ein Sesambein, das in die Sehne des Unterarmmuskels eingebaut ist, der die Hand nach der Ellenseite hin beugt (Musculus flexor …

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