Handwurzelknochen (Ossa carpi)

Share on facebook
Facebook
Share on google
Google+
Share on twitter
Twitter

Die Hand (Manus) setzt sich aus drei Abschnitten zusammen: Handwurzelknochen (Ossa carpi), Mittelhandknochen (Ossa metacarpalia) und Fingerknochen (Phalanges).

Die hier beschriebenen Handwurzelknochen bilden eine proximale (körpernah) und eine distale Reihe. Die proximale Reihe – von der Daumen- bis zur Kleinfingerseite – besteht aus Kahnbein (Os scaphoideum), Mondbein (Os lunatum), Dreiecksbein (Os triquetrum) und Erbsenbein (Os pisiforme).

Die distale Reihe setzt sich zusammen – wieder auf der Daumenseite beginnend – aus großem Vieleckbein (Os trapezium), kleinem Vieleckbein (Os trapezoideum), Kopfbein (Os capitatum) und Hakenbein (Os hamatum).

Die Anordnung der Handwurzelknochen verläuft nicht in einer Ebene, sondern so, dass die seitlichen Handwurzelknochen gegen die Handfläche vorspringen. So bilden sie ein Quergewölbe. Dieses Gewölbe wird zwischen Haken- und Erbsenbein sowie Trapezknochen und Kahnbein von einem Band, dem Retinaculum flexorum, überspannt.

Dadurch wird eine geschlossene Röhre, der Karpaltunnel (Canalis carpi) gebildet. Hier verlaufen der Nervus medianus und die Sehnen der langen Fingerbeuger des Unterarms. Bei zu engem Karpaltunnel kann es zum Einklemmen des Nervens und damit zur dauerhaften Schädigung dessen kommen.

Hand-Allgemein-Manus

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on google
Google+
Körperkreislauf

Verstauchung und Zerrung

Verstauchungen sind Gelenkverletzungen, die durch Überschreitung des normalen Beweglichkeitsspielraumes des Gelenks (Umknicken, Verdrehen) entstehen. Man spricht dabei auch von Überdehnung bzw. Zerrung der das Gelenk

Weiterlesen »

Ebenes Gelenk

Das ebene Gelenk beschreibt eine Gelenkform mit zwei ebenen Gelenkflächen. Es besitzt zwei Freiheitsgrade und ermöglicht nach Art dieser Schiebegelenke ein Vorbeigleiten aneinander. Beispielhaft für

Weiterlesen »