Gehörknöchelchen (Ossicula auditus)

Share on facebook
Facebook
Share on google
Google+
Share on twitter
Twitter

Gehörknöchelchen (Ossicula auditus)

Die drei Gehörknöchelchen bilden zusammen mit dem Trommelfell (Membrana tympani) den Schallleitungsapparat. Man bezeichnet sie als Hammer (Malleus), Amboss (Incus) und Steigbügel (Stapes). Die Gehörknöchelchen übertragen die durch Schallwellen entstandenen Schwingungen des Trommelfells an das Innenohr.
Der Hammergriff (Manubrium mallei) ist fest mit dem Trommelfell verbunden und geht über den Hals in den Hammerkopf über. Hier besteht eine Gelenkfläche, die sich sattelförmig an den Ambosskörper (Corpus incudis) anfügt. Im rechten Winkel zum Ambossschenkel liegt das plattes ovale Köpfchen des Amboss, das man als ”Linsenbein“ (Processus lenticularis) bezeichnet. Es trägt die Gelenkfläche für das Köpfchen des Steigbügels (Caput stapedis).

Gehörknöchelchen

Die Fußplatte des Steigbügels bedeckt das Vorhoffenster (Fenestra vestibuli). Am Rande wird sie von einem faserigen Band (Ligamentum anulare stapedis) gehalten. Auch andere Bänder, die mit der Paukenhöhlenwand verbunden sind, halten die Gehörknöchelchen in ihrer Stellung.
Die Gehörknöchelchen sind genau wie die Paukenhöhle von Schleimhaut überzogen. Dabei kommt es an einigen Stellen zu Faltenbildungen (vordere und hintere Hammerfalte), durch die Schleimhauttaschen entstehen. Diese haben bei einigen Infektionen Bedeutung.
Die Gehörknöchelchen stehen neben den oben erwähnten gelenkigen Verbindungen zusätzlich unter dem Einfluss zweier Spannmuskeln, die man als Spanner des Trommelfells (Musculus tensor tympani) und als Steigbügelmuskel (Musculus stapedius) bezeichnet.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on google
Google+

Pseudokrupp

Pseudokrupp Pseudokrupp ist eine Viruserkrankung, die durch verschiedene Viren, auch Grippeviren, hervorgerufen wird. Meist sind Kinder im Alter von 3 Monaten bis 3 Jahren betroffen.

Weiterlesen »

Tränenapparat

Oben seitlich in der Augenhöhle sitzen eine größere und eine kleinere Tränendrüse (Glandula lacrimalis). Sie sondern die Tränenflüssigkeit ab, etwa einen halben Liter je Tag.

Weiterlesen »