Der Mund – Anatomie, Aufbau, Funktion

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Der Mund wird durch die Mundhöhle (Cavitas oris) gebildet, in der die Zähne (Dentes) und die Zunge (Lingua) eingeschlossen sind. Äußerer Abschluss sind die Lippen, nach innen grenzt er an den Rachen (Pharynx).

Die Lippen sind für die Nahrungsaufnahme beim Menschen durch das Essen mit Messer und Gabel von geringer Bedeutung. Die Haut der Lippen ist nach außen unbehaart, ohne Pigmente und nur leicht verhornt.

Die gefäßreiche Lederhaut schimmert rötlich durch und gibt den Lippen die rote Färbung. Zahlreiche Nerven machen die Lippen berührungsempfindlich. Da in die Lippen keine Schweißdrüsen eingelagert sind, muss man sie häufig mit Speichel befeuchten, um sie nicht austrocknen zu lassen.

Der Rachen stellt die Verbindung zu den Öffnungen des Verdauungs- und Atemsystems her.

Der obere Teil der Mundhöhle, das Mundhöhlendach, unterteilt sich in den vorderen harten (Palatum durum) und den hinteren weichen Gaumen (Palatum molle). Im harten Gaumen liegt der Oberkieferknochen (Maxilla). Die beiden Gaumenbögen (Arcus palatoglossus und Arcus palatopharyngeus) bilden die sogenannte Rachenenge zum hinteren Teil der Mundhöhle hin.

Einführung in die Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie: Für Studium, Examen und Weiterbildung
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  • Herausgeber: Deutscher Ärzte-Verlag
  • Auflage Nr. 2 (30.07.2015)
  • Taschenbuch: 350 Seiten

Der weiche Gaumen verschließt mit einem Teil, dem Gaumensegel (Velum palatinum), beim Schlucken den Nasenrachen, so dass die Nahrung nicht in die Atemwege gelangen kann. Die Bedeutung des Zäpfchens (Uvula palatina) in der Mitte des Gaumensegels ist nicht eindeutig geklärt.

Aufbau-Mund

Untere Begrenzung der Mundhöhle bildet der Unterkiefer (Mandibula), dem die Zunge aufliegt. Die Schleimhaut des Mundes sondert Schleim ab, der zusammen mit dem Sekret der Speicheldrüsen das Innere des Mundes feucht hält.

Die Mundhöhle wird nach den Seiten von der Backenmuskulatur gehalten, nach unten von der Mundbodenmuskulatur.

Neben den Aufgaben der Mundhöhle, die Nahrung aufzunehmen, zu prüfen (Geschmack), sie mit Hilfe der Zunge und der Zähne zu zerkleinern und sie durch bestimmte Speichelenzyme auf die Verdauung vorzubereiten, wirkt sie auch an der Lautbildung (Sprache) mit.

Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (ZMK-Heilkunde)
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Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (ZMK-Heilkunde)
  • Herausgeber: Thieme
  • Auflage Nr. 4 (15.12.2010)
  • Gebundene Ausgabe: 536 Seiten
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